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Yayoi period

Historical periods

弥生時代 ・ Reading: Yayoi jidai

Definition

Die Epoche von etwa 300 v. Chr. bis 250 n. Chr., in der Nassreisanbau, Metallverarbeitung und eine dörfliche Gesellschaft in Japan Fuß fassten. Die Ernteritten, die in dieser Zeit entstanden, gelten weithin als der Nährboden der shintōistischen Praxis.

Die Epoche auf einen Blick

Etwa im dritten Jahrhundert v. Chr. gelangten Nassreisanbau, Bronze und Eisen vom asiatischen Festland auf die japanischen Inseln und veränderten das dortige Leben grundlegend. Die Menschen siedelten sich in von Gräben und Wachtürmen umgebenen Bauerndörfern an, die auf der Ausgrabungsstätte Yoshinogari in Saga eindrucksvoll rekonstruiert wurden. Die Epoche ist nach dem Tokioter Stadtbezirk Yayoi benannt, wo ihre charakteristische schlichte Keramik erstmals entdeckt wurde. Gegen Ende dieser Zeit berichten chinesische Chroniken von einer Königin namens Himiko, die einen Staatenbund namens Yamatai regierte. Sie ist die erste namentlich bekannte Herrscherin in der japanischen Geschichte.

Die Wurzeln des Schreinrituals

Der Reisanbau veränderte die Religion ebenso tiefgreifend wie die Wirtschaft. Die Gemeinschaften waren nun auf Aussaat und Ernte angewiesen, und Rituale, die unsichtbare Mächte um Regen, Fruchtbarkeit und eine gute Ernte baten, rückten ins Zentrum des Dorflebens. Die Bronzeglocken, die als dōtaku bekannt sind und häufig auf Hügelhängen vergraben wurden, dienten vermutlich diesen Zeremonien. Historiker sehen in diesem agrarischen Ritualzyklus den Ursprung der matsuri, der jahreszeitlichen Feste, die noch heute an Schreinen gefeiert werden, sowie der Vorstellung von kami als Naturkräften, die auf Opfergaben und Gebete antworten.

Häufige Fragen

Warum ist die Yayoi-Zeit für den Shintō bedeutsam?

Die Reisanbaurituale der Yayoi-Dörfer, die Gebete um Regen, Fruchtbarkeit und eine gute Ernte, gelten als Ursprung der jahreszeitlichen Feste und der kami-Verehrung, die sich später zum Shintō herausbildeten.

Was sind dōtaku?

Dōtaku sind kunstvoll gestaltete Bronzeglocken aus der Yayoi-Zeit. Sie wurden offenbar bei landwirtschaftlichen Zeremonien verwendet und anschließend rituell vergraben. Viele von ihnen sind heute in japanischen Museen zu sehen.

Wer war Himiko?

Himiko war eine Königin, die in chinesischen Chroniken des dritten Jahrhunderts als Herrscherin über Yamatai kraft spiritueller Autorität beschrieben wird. Sie ist die erste namentlich bekannte Herrscherin in der japanischen Geschichte, obwohl der genaue Ort ihres Reiches noch immer umstritten ist.

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Quellen