Jinja
General神社 ・ Reading: じんじゃ
Definition
Was ein Jinja ist
Ein Jinja ist ein Shinto-Schrein, ein Ort, der der Verehrung der Kami vorbehalten ist, den Gottheiten und Geistern der shintoistischen Tradition. Manche beherbergen einen einzigen bekannten Kami, während andere mehrere gemeinsam ehren. Viele sind Naturkräften, Vorfahren oder dem Schutzgeist einer bestimmten Gegend gewidmet, weshalb es in fast jedem Viertel Japans einen in der Nähe gibt.
Was es zu entdecken gibt
Man betritt das Gelände durch ein Torii, das die Grenze des heiligen Bereichs markiert. Ein Weg führt an Steinlaternen vorbei zu einem Chozuya, einem Wasserbecken, an dem man Hände und Mund reinigt. Dahinter steht der Haiden, die Gebetshalle, in der Besucher beten, und hinter ihr der Honden, das innere Heiligtum, das den Kami beherbergt und in der Regel nicht öffentlich zugänglich ist. Häufig sieht man ein Paar Wächter-Löwenhunde, die Komainu genannt werden, sowie dicke heilige Seile, die als Shimenawa bekannt sind.
Wie man betet
Der übliche Brauch am Opferkasten besteht darin, sich zweimal zu verbeugen, zweimal in die Hände zu klatschen, seinen Wunsch zu äußern oder Dankbarkeit auszudrücken und sich dann noch einmal zu verbeugen. Ein bekanntes Beispiel ist der Meiji Jingu in Tokio, ein großer, von Wald umgebener Schrein, der die Geister von Kaiser Meiji und Kaiserin Shoken ehrt.
Häufige Fragen
- Was ist der Unterschied zwischen einem Jinja und einem buddhistischen Tempel?
Ein Jinja ist ein Shinto-Schrein, der den Kami geweiht ist und durch ein Torii am Eingang erkennbar ist, während ein buddhistischer Tempel (Otera) buddhistische Figuren beherbergt und in der Regel durch ein Tor namens Sanmon betreten wird. Das Vorhandensein eines Torii ist das deutlichste Zeichen dafür, dass man sich an einem Schrein und nicht an einem Tempel befindet.
- Wie betet man in einem Jinja?
In einem Jinja ist es üblich, sich zweimal zu verbeugen, zweimal in die Hände zu klatschen, sein Gebet oder seinen Dank auszusprechen und sich dann noch einmal am Opferkasten zu verbeugen. Viele Besucher reinigen außerdem Hände und Mund am Wasserbecken, bevor sie sich nähern.
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