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Goshuin

Ritual objects

御朱印 ・ Reading: ごしゅいん

Goshuin
WildgunWikimedia CommonsCC BY-SA 4.0

Definition

Ein Goshuin ist ein handgemaltes Siegelstempel, der in japanischen Tempeln und Schreinen als Besuchsnachweis ausgestellt wird. Er verbindet Stempel in roter Tinte mit Kalligrafie und verzeichnet in der Regel den Namen der Stätte sowie das Datum.

Was Sie erhalten

Ein Goshuin wird im Büro des Tempels oder Schreins von Hand gemalt, während Sie warten. Der Kalligraf schreibt den Namen der Stätte und das Datum in fließender Sumi-Tinte und drückt anschließend einen oder mehrere rote Siegel auf die Schrift. Keine zwei Goshuin sind jemals völlig gleich, was ein wesentlicher Grund ist, warum Menschen sie sammeln.

Wie Sie einen erhalten

Erweisen Sie zunächst Ihre Ehrerbietung, bringen Sie dann Ihr Goshuincho zum Büro und reichen Sie es aufgeschlagen auf einer leeren Seite ein. In der Regel wird eine kleine Gebühr von 300 bis 500 Yen erhoben, halten Sie also Münzgeld bereit und bitten Sie das Personal nicht, sich zu beeilen.

Ein Zeugnis, kein Souvenir

Ein Goshuin dokumentiert einen aufrichtigen Besuch und ist kein bloßer Touristenstempel. Holen Sie ihn nur ab, nachdem Sie tatsächlich gebetet haben, halten Sie das Buch sauber und handeln Sie niemals über die Gebühr.

Häufige Fragen

Was kostet ein Goshuin?

Ein Goshuin kostet in der Regel 300 bis 500 Yen. Es empfiehlt sich, Kleingeld mitzubringen, da viele Tempel und Schreine den genauen Betrag bevorzugen.

Benötige ich ein Goshuincho, um einen Goshuin zu erhalten?

Normalerweise erhält man den Goshuin direkt in ein Goshuincho, dem gefalteten Stempelbuch, das eigens für diesen Zweck hergestellt wird. Manche Stätten bieten jedoch auch eine vorgeschriebene Version auf losem Papier an, die man später einkleben kann.

Was ist der Unterschied zwischen einem Goshuin und einem Touristenstempel?

Ein Goshuin ist ein handgemaltes Zeugnis eines aufrichtigen Besuchs, der nach der Ehrerbietung übergeben wird, während die kostenlosen Selbststempel an Bahnhöfen und Sehenswürdigkeiten reine Souvenirs sind und nicht mit derselben Ehrerbietung behandelt werden.

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Quellen