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Tanabata

Practices

七夕 ・ Reading: tanabata

Definition

Das Sternenfest am 7. Juli, an dem die himmlischen Liebenden Orihime und Hikoboshi die Milchstraße überqueren sollen, um sich zu begegnen. Menschen schreiben Wünsche auf Papierstreifen und binden sie an Bambuspflanzen, und Schreine sowie Tempel beteiligen sich mit Ausstellungen und Ritualen.

Die Liebenden und die Wünsche

Tanabata erzählt eine chinesische Sternenlegende nach: Die Weberprinzessin Orihime (der Stern Wega) und der Hirte Hikoboshi (Altair) liebten sich so sehr, dass sie ihre Arbeit vernachlässigten. Deshalb trennte sie der Himmelskönig durch die Milchstraße und erlaubte ihnen nur einmal im Jahr ein Wiedersehen, in der siebten Nacht des siebten Monats. Vermischt mit einer einheimischen Tradition der Weberin wurde das Fest zu einer Nacht für Wünsche: Schreibe deinen Wunsch auf einen farbigen Papierstreifen (tanzaku) und binde ihn an Bambus, dessen hohe Blätter die Worte angeblich in den Himmel tragen. Geschick in Handwerk und Studium waren die klassischen Wünsche; heute ist alles möglich.

Wo man feiern kann

Strassen, Schulen, Bahnhöfe sowie Schrein- und Tempelgelände füllen sich Anfang Juli mit Bambuspflanzen, die dicht mit flatternden tanzaku bedeckt sind, und Besucher sind fast immer willkommen, einen eigenen Wunsch hinzuzufügen. Einige Regionen halten am älteren Mondkalender fest und feiern etwa einen Monat später: Das großartigste Fest von allen, das Sendai Tanabata Festival Anfang August, schmückt ganze Arkaden mit riesigen Girlanden. Schreine können Tanabata-Rituale abhalten und limitierte Saisonstempel anbieten, und danach werden die Dekorationen häufig rituell verbrannt, um die Wünsche auf den Weg zu schicken.

Häufige Fragen

Wann wird Tanabata gefeiert?

Überwiegend am 7. Juli, doch Regionen, die am alten Mondkalender festhalten, feiern es etwa einen Monat später: das berühmte Sendai Tanabata Festival findet vom 6. bis 8. August statt.

Dürfen Besucher einen tanzaku-Wunsch schreiben?

Ja. Überall dort, wo öffentliche Bambuspflanzen mit Papierstreifen und Stiften daneben stehen, ob an Schreinen, Einkaufsstrassen oder Bahnhöfen, darf jeder einen Wunsch in beliebiger Sprache schreiben und ihn anbinden.

Was passiert danach mit den Dekorationen?

Traditionell werden der Bambus und die tanzaku ins Wasser gesetzt oder rituell verbrannt, häufig in einem o-takiage-Feuer an einem Schrein oder Tempel, das die Wünsche des Jahres mit sich trägt.

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Quellen