
Dio della prosperità e dell'agricoltura
übersetzt, was die enge Verbindung der Gottheit zur Ernte und zur Lebensgrundlage widerspiegelt. Im Laufe der Zeit weitete sich Inaris Zuständigkeit über die Landwirtschaft hinaus auf Handel, Industrie und weltlichen Erfolg aus.
Inari wird in mehr als 40.000 Schreinen in ganz Japan verehrt — mehr als einem Drittel aller Shinto-Heiligtümer — wobei der Fushimi Inari Taisha in Kyoto als Hauptheiligtum gilt. Die Verehrung soll mindestens bis ins Jahr 711 n. Chr. zurückreichen, möglicherweise sogar bis ins späte 5. Jahrhundert. Inaris Anhängerschaft erstreckt sich auf shintoistische und buddhistische Kontexte, da die Gottheit im Zuge des religiösen Synkretismus mit der buddhistischen Göttin Dakini-ten gleichgesetzt wurde.
Inari ist in Bezug auf das Geschlecht bemerkenswert wandelbar und erscheint je nach Überlieferung als männlich, weiblich oder als Gruppe von drei bis fünf eigenständigen Kami. Der Fuchs, auf Japanisch Kitsune, gilt als heiliger Bote Inaris und wird in reinweißer Gestalt an Schreinen im ganzen Land dargestellt. Einer Überlieferung zufolge stieg Inari während einer großen Hungersnot auf einem weißen Fuchs vom Himmel herab und brachte der leidenden Bevölkerung Getreidegarben.
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