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Shōwa era

Historical periods

昭和時代 ・ Reading: Shōwa jidai

Definition

Die längste Ära der japanischen Geschichte, von 1926 bis 1989, umfasste Krieg, Niederlage und das wirtschaftliche Nachkriegswunder. Die staatliche Kontrolle über den Shinto endete 1945 und machte aus Schreinen und Tempeln die unabhängigen Religionsgemeinschaften, die Besucher heute kennen.

Krieg und Zerstörung

Die frühen Jahrzehnte der Shōwa-Ära führten über den Militarismus in den Pazifikkrieg, und 1945 legten Luftangriffe die Herzen der meisten japanischen Städte in Asche. Hunderte geliebter Tempel gingen verloren, darunter die Haupthallen des Sensō-ji in Tokio und des Shitennō-ji in Osaka. Nach der Kapitulation löste die Shinto-Direktive der Besatzungsmacht den Staatsshinto auf, und die Verfassung von 1947 garantierte die Religionsfreiheit und trennte Religion vom Staat. Schreine und Tempel wurden zu selbsttragenden Religionskörperschaften, der Rechtsform, die sie bis heute innehaben.

Wiederaufbau und Wohlstand

Der Nachkriegswiederaufbau stellte die verlorenen Wahrzeichen wieder her, häufig in feuerfestem Beton, weshalb einige berühmte Hallen im Inneren modern wirken. Als die Wirtschaft aufblühte, verwandelten Autos, Züge und bezahlter Urlaub den Besuch von Tempeln und Schreinen in Massentourismus: Millionen von Menschen beim hatsumōde zum Neujahr, Schulausflüge nach Kyoto und Nara sowie organisierte Pilgerreisen. Gegen Ende der Ära wurden Japans historische Denkmäler für die Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste vorbereitet, womit heilige Stätten als nationale Kulturschätze neu definiert wurden.

Häufige Fragen

Warum haben manche berühmten Tempel Gebäude aus Beton?

Luftangriffe im Jahr 1945 zerstörten viele historische Holzhallen, darunter das Sensō-ji in Tokio. Beim Wiederaufbau nach dem Krieg entschied man sich häufig für Stahlbeton wegen seiner Feuerbeständigkeit, wodurch die traditionelle Silhouette in modernem Material erhalten blieb.

Was geschah mit dem Staatsshinto?

Die Shinto-Direktive der Besatzung von 1945 schaffte die staatliche Verwaltung und Finanzierung der Schreine ab, und die Verfassung von 1947 trennte Religion und Staat. Die Schreine wurden zu unabhängigen Religionskörperschaften.

Wann entwickelte sich der Tempelbesuch zum Massentourismus?

Während des Nachkriegsaufschwungs. Bahnreisen, Schulausflüge nach Kyoto und Nara sowie die Millionen von Menschen beim hatsumōde zum Neujahr machten den Besuch von Schreinen und Tempeln in den 1960er Jahren zu einem normalen Teil der japanischen Freizeitgestaltung.

See also

Quellen