Shichi-Go-San
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Definition
Der Übergangsritus «Sieben-Fünf-Drei», bei dem Kinder dieser Altersgruppen Mitte November einen Schrein besuchen, um für ihr Wachstum zu danken. Jeden Herbst bevölkern kimonogekleidete Kinder, feierliche Fototermine und lange Bonbontüten das Schreingelände.
Drei Altersstufen feiern
Shichi-Go-San feiert Mädchen mit drei und sieben Jahren sowie Jungen mit drei und fünf Jahren (die Bräuche variieren je nach Region). Diese Altersstufen markierten einst wichtige Meilensteine wie das erste Wachsenlassen der Haare oder das erstmalige Tragen des formellen obi. In einer Zeit hoher Kindersterblichkeit war das Erreichen dieser Altersstufen Grund genug für aufrichtigen Dank. Rund um den 15. November kleiden Familien ihre Kinder in kimono oder hakama, besuchen ihren Schrein und bitten oft um eine Segenszeremonie, bei der ein Priester ein Gebet für die gesunde Zukunft des Kindes spricht.
Was Sie sehen werden
Im Laufe des Novembers (und zunehmend auch im Oktober) füllt sich das Schreingelände mit kleinen Kindern in leuchtenden kimono, die für Fotos posieren, begleitet von stolzen Großeltern. Achten Sie auf das chitose-ame, den «Tausend-Jahre-Bonbon»: lange rot-weiße Stäbchen in Beuteln, die mit Kranichen und Schildkröten, Symbolen der Langlebigkeit, verziert sind, und am Schrein verkauft werden. Besucher sind herzlich willkommen, die Atmosphäre zu genießen, aber fragen Sie, bevor Sie Kinder fotografieren, und geben Sie Familien am Betsaal Raum. Meiji Jingū und andere große Schreine sind zuverlässige Orte, um die Saison zu erleben.
Häufige Fragen
- Wann findet Shichi-Go-San statt?
Das traditionelle Datum ist der 15. November, aber Familien besuchen den Schrein während des gesamten Oktobers und Novembers, meist an Wochenenden, um Menschenmassen zu vermeiden und sich nach ihren Zeitplänen zu richten.
- Was ist chitose-ame?
Der «Tausend-Jahre-Bonbon»: lange rot-weiße Stäbchen in Beuteln, die mit Kranichen, Schildkröten und Kiefern bemalt sind, allesamt Symbole der Langlebigkeit, die den Kindern als Wunsch für ein langes, gesundes Leben überreicht werden.
- Warum die Altersstufen drei, fünf und sieben?
Ungerade Zahlen gelten in Japan als glückverheißend, und die Altersstufen entsprechen alten Meilensteinen: Kinder begannen mit drei Jahren, ihre Haare wachsen zu lassen, Jungen trugen mit fünf Jahren erstmals den hakama, und Mädchen banden sich mit sieben Jahren erstmals einen echten obi.