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Sando

Architecture

参道 ・ Reading: さんどう

Sando
NaokijpWikimedia CommonsCC BY-SA 4.0

Definition

Der Sando ist der Zugangsweg, der zu einem Schrein oder Tempel führt, oft gesäumt von Steinlaternen, Bäumen oder Geschäften. Das Begehen des Weges gilt als Teil des Besuchs selbst.

Der Sando ist der Zugangsweg, der vom Eingang eines Schreins oder Tempels zur Haupthalle führt. An vielen Schreinen beginnt der Weg an einem Torii und führt an Paaren von Wächterfiguren, Steinlaternen und alten Bäumen vorbei; an Tempeln kann er vom äußeren Tor durch das Gelände des Bezirks verlaufen. Der Weg ist nicht bloß eine Route, sondern Teil des Besuchs selbst, ein allmählicher Übergang aus der Alltagswelt in den sakralen Raum.

Einige Verhaltensregeln sind wissenswert. An Schreinen gilt die Mitte des Sando, bekannt als Seichu, traditionell als der Weg der Kami, weshalb die Besucher zur Seite ausweichen, anstatt geradeaus die Mitte entlangzugehen. Viele Menschen halten auch inne und verneigen sich leicht, wenn sie unter einem Torii hindurchgehen. Diese Gepflogenheiten sind an Tempeln weniger streng, wo der Mittellinie weniger Bedeutung zukommt. Wer Schreine und Tempel zum ersten Mal besucht, findet in unserem Leitfaden zu Schreinen und Tempeln eine ausführlichere Erklärung dieser Unterschiede.

Es ist leicht, den Sando mit dem Torii oder dem Tor am Beginn des Weges zu verwechseln. Das Torii oder das Tempeltor markiert die Grenze, die man überschreitet, während der Sando der Weg ist, den man danach entlanggeht. Längere, etablierte Sando sind mitunter von Geschäften gesäumt, die Amulette, Süßigkeiten und regionale Spezialitäten verkaufen, und in einigen berühmten Fällen hat sich der Zugangsweg zu einer lebhaften Straße in eigenem Recht entwickelt.

Häufige Fragen

Was ist ein Sando an einem Schrein oder Tempel?

Der Sando ist der Zugangsweg, der vom Eingang eines Schreins oder Tempels zur Haupthalle führt, oft gesäumt von Steinlaternen, Bäumen und bisweilen Geschäften. Das Begehen des Sando zu Fuß gilt als Teil des Besuchs selbst, ein allmählicher Übergang aus der Alltagswelt in den sakralen Raum.

Warum sollte man nicht in der Mitte des Sando gehen?

An Schreinen gilt die Mitte des Sando, bekannt als Seichu, traditionell als der der Kami vorbehaltene Weg, weshalb Besucher aus Respekt zur Seite ausweichen. Links oder rechts zu gehen ist die höfliche Art, sich der Haupthalle zu nähern. Diese Gepflogenheit ist an Tempeln weniger streng.

Was ist der Unterschied zwischen einem Torii und einem Sando?

Das Torii ist das Tor, das den Eingang zu einem Schrein markiert, während der Sando der Zugangsweg ist, der von diesem Tor zur Haupthalle führt. Man geht zuerst unter dem Torii hindurch und schreitet dann den Sando entlang, um das Herz des Schreins zu erreichen.

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Quellen