Omikuji
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Definition
Omikuji sind Loszettel, die in Schreinen und Tempeln zufällig gezogen werden und das Glück vorhersagen, von großem Segen (daikichi) bis hin zu Unglück (kyo). Zettel mit schlechten Vorhersagen werden häufig an ein Gestell oder einen Baum auf dem Gelände gebunden.
Was du ziehst
Ein omikuji ist ein Loszettel, der zufällig in einem Schrein oder Tempel gezogen wird. An vielen Orten schüttelt man eine sechseckige Schachtel, bis ein nummerierter Stab herausfällt, und erhält dann den passenden Zettel aus einer Schublade oder von einem Mitarbeiter. Andernorts nimmt man einfach einen gefalteten Zettel aus einer Box oder einem Automaten, üblicherweise gegen eine kleine Spende von etwa 100 bis 200 Yen. Der Zettel bewertet dein Gesamtglück, in der Regel von großem Segen (daikichi) bis hin zu Unglück (kyo), und enthält kurze Aussagen zu Themen wie Gesundheit, Studium, Geschäft und Liebe.
Wie man ihn liest
Der übergeordnete Grad ist weniger bedeutsam als der darunter gedruckte Rat. Die Zettel sind darauf ausgelegt, das Verhalten zu lenken, sodass ein bescheidenes Ergebnis eher ein sanfter Hinweis als ein Fluch ist und selbst ein schlechtes Ergebnis als Warnung verstanden wird, auf die man reagieren kann. Die benannten Kategorien, wie Reisen, die erwartete Person oder ein verlorener Gegenstand, sollte man vollständig lesen, denn dort steckt der praktische Rat.
Was man damit macht
Du kannst deinen omikuji behalten, besonders wenn er gut ist, als kleine Erinnerung. Möchtest du ihn lieber zurücklassen, binde ihn an das Gestell, den Draht oder den Baum, der auf dem Gelände dafür vorgesehen ist, ein Brauch, dem nachgesagt wird, dass man das schlechte Glück am Ort lassen kann. Sowohl das Aufbewahren als auch das Anbinden ist akzeptiert, beide Möglichkeiten sind völlig in Ordnung.
Häufige Fragen
- Was kostet ein omikuji?
Ein omikuji kostet in der Regel eine kleine Spende von etwa 100 bis 200 Yen, die in eine Box gelegt oder dem Personal übergeben wird, bevor man seinen Zettel im Schrein oder Tempel zieht.
- Was macht man mit einem schlechten omikuji?
Wenn du einen schlechten omikuji ziehst, ist es Brauch, ihn an das Gestell, den Draht oder den Baum zu binden, der auf dem Gelände des Schreins oder Tempels dafür vorgesehen ist. Dies soll das Unglück dort zurücklassen. Du kannst deinen omikuji auch als Erinnerung behalten, wenn du möchtest, da beide Möglichkeiten akzeptiert sind.
- Welche Glücksstufen gibt es beim omikuji?
Die Vorhersagen beim omikuji reichen in der Regel von großem Segen (daikichi) ganz oben bis hin zu Unglück (kyo) ganz unten, mit mehreren mittleren Glücksstufen dazwischen. Die genauen Stufen und ihre Reihenfolge variieren von Ort zu Ort.