Keidai (Precincts)
Architecture境内 ・ Reading: けいだい

Definition
Das geweihte Gelände eines Tempels oder Schreins, das seine Hallen, Tore, Pagoden und Gärten umfasst.
Was es umfasst
Das Keidai ist das gesamte geweihte Areal, das zu einem Tempel oder Schrein gehört, also alles innerhalb seiner Grenzen und nicht nur ein einzelnes Gebäude. Es umfasst die Haupthalle, die Tore, die Pagoden, Nebenhallen, Reinigungsbecken, Steinlaternen und häufig Gärten oder bewaldete Haine. Das Wort bedeutet schlicht den Raum «innerhalb der Grenzen», und diese Grenze wird als Schwelle zwischen gewöhnlichem Boden und heiligem Boden empfunden. An einem Schrein betritt man das Keidai meist durch einen Torii; an einem Tempel schreitet man durch ein Tor wie das Sanmon.
Worauf man achten sollte
Sobald man sich darin befindet, sollte man die Gesamtanlage des Geländes betrachten und nicht nur ein einzelnes Bauwerk. Die Wege führen einen von der Eingang zur Haupthalle, oft vorbei an einem Ort zum Reinigen der Hände und des Mundes, bevor man sich nähert. Größere Anlagen wirken wie kleine Welten, mit Nebenschreinen, uralten Bäumen und stillen Winkeln hinter den Hauptgebäuden. Die Stimme gedämpft zu halten und auf den Wegen zu bleiben ist die übliche Höflichkeit. Verwechseln Sie das Keidai nicht mit einem einzelnen benannten Gebäude darin; das Keidai ist der Rahmen, der sie alle zusammenhält.
Häufige Fragen
- Was ist das Keidai eines Tempels oder Schreins?
Das Keidai ist das geweihte Gelände innerhalb der Grenzen eines Tempels oder Schreins und umfasst die Haupthalle, die Tore, eine etwaige Pagode, das Büro für Goshuin sowie häufig Gärten und alte Bäume. Es ist der gesamte heilige Raum, den man betritt, sobald man den Torii oder das Haupttor passiert.
- Wo beginnt das Keidai?
- Darf man im Keidai fotografieren?
Das Fotografieren in den Außenbereichen des Keidai ist in der Regel erlaubt, aber das Innere der Hallen und bestimmte heilige Orte sind oft nicht zugänglich. Achten Sie immer auf ausgehängte Hinweisschilder, bevor Sie Fotos machen.
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