Zulassung
Frei
Kyoto, Kyoto Präfektur
Auf einen Blick
Der Beamte Ono no Takamura aus der Heian-Zeit soll nachts durch einen Brunnen in die Hölle gependelt sein, um Enma, den König der Hölle, beim Seelenrichten zu helfen—und jeden Morgen in die Welt der Lebenden zurückzukehren.
Der Tempel liegt bei „Rokudō no Tsuji“ (Sechsreiche-Kreuzung), dem Eingang zu den Toribeno-Bestattungsstätten, und markiert als wörtliche Grenze zwischen dieser Welt und dem Jenseits in der buddhistischen Kosmologie.
Beim jährlichen Rokudō-Mairi-Fest läuten Besucher die „Mukae-gane“ (Willkommensglocke), um die Seelen der Ahnen aus der Unterwelt zurückzurufen – eine Tradition, die bis heute gepflegt wird.
Ono no Takamura war mit Ono no Komachi verwandt, einer der berühmtesten Dichterinnen und Schönheiten Japans. Das deutet darauf hin, dass die Ono-Sippe schamanische Aufgaben hatte, die die körperliche und die geistige Welt verbanden.
Frei
Gion-Shijo Station
Kiyomizu-Gojo Station
Kawaramachi Station
Higashiyama Station
Keihan Shichijo Station
Ausstattung
Erlebnis
Faszinierende Fakten über diesen Ort
Der Beamte Ono no Takamura aus der Heian-Zeit soll nachts durch einen Brunnen in die Hölle gependelt sein, um Enma, den König der Hölle, beim Seelenrichten zu helfen—und jeden Morgen in die Welt der Lebenden zurückzukehren.
Der Tempel liegt bei „Rokudō no Tsuji“ (Sechsreiche-Kreuzung), dem Eingang zu den Toribeno-Bestattungsstätten, und markiert als wörtliche Grenze zwischen dieser Welt und dem Jenseits in der buddhistischen Kosmologie.
Beim jährlichen Rokudō-Mairi-Fest läuten Besucher die „Mukae-gane“ (Willkommensglocke), um die Seelen der Ahnen aus der Unterwelt zurückzurufen – eine Tradition, die bis heute gepflegt wird.
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