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Homotsuden

Architecture

宝物殿 ・ Reading: ほうもつでん

Homotsuden
KENPEIWikimedia CommonsCC BY-SA 3.0

Definition

Ein Schatzkammerbau, in dem ein Tempel oder Schrein seine wertvollsten Objekte aufbewahrt und mitunter ausstellt: Statuen, Gemälde, rituelle Geräte und Dokumente. Viele fungieren gleichzeitig als kleine Museen, die Besuchenden offenstehen.

Was darin zu finden ist

Ein Homotsuden ist die Schatzkammer eines Tempels oder Schreins, in der die kostbarsten Objekte sicher verwahrt und an vielen Orten auch ausgestellt werden. Im Inneren können sich alte buddhistische Statuen, bemalte Rollbilder und Stellschirme, rituelle Bronzegegenstände und Lackarbeiten, Schwerter, Masken und historische Dokumente befinden. Da diese Objekte zerbrechlich und teilweise Jahrhunderte alt sind, wird das Gebäude häufig so errichtet, dass es Feuern standhält und Temperatur sowie Luftfeuchtigkeit reguliert, anstatt die offene Holzhalle zu sein, die man anderswo auf dem Gelände antrifft.

Der Name bedeutet schlicht «Schatzkammer», weshalb er auf Schildern an Tempeln und Schreinen gleichermaßen zu finden ist. Ein verwandtes Wort, Homotsukan (宝物館), wird verwendet, wenn die Sammlung groß genug ist, um eher wie ein richtiges Museum geführt zu werden. In der Praxis überschneiden sich beide Begriffe, und der Unterschied ist vor allem eine Frage des Umfangs.

Der Besuch

Viele Homotsuden funktionieren wie kleine Museen, weshalb in der Regel ein gesonderter Eintrittspreis erhoben wird, auch an Stätten, die ansonsten kostenlos zugänglich sind, oft nur ein paar hundert Yen. Manche öffnen nur an bestimmten Tagen oder während Sonderausstellungen, und einige zeigen ihre bedeutendsten Schätze nur einmal im Jahr. Es lohnt sich, die Öffnungstage und Zeiten vor dem Besuch zu prüfen. Das Fotografieren ist im Inneren häufig nicht gestattet, unter anderem um zerbrechliche und lichtempfindliche Objekte zu schützen. Deshalb sollte man auf die Hinweisschilder achten und den Anweisungen des Personals folgen.

Was zu erwarten ist

Erwarten Sie keine prächtige Halle. Ein Homotsuden zeichnet sich durch seinen Inhalt aus, nicht durch seine Architektur, und die Ausstellungen sind oft ruhig und zurückhaltend gestaltet, bisweilen nur mit knappen Beschriftungen. Wer buddhistische Kunst, altes Kunsthandwerk oder die schriftliche Geschichte eines Tempels schätzt, findet hier womöglich den lohnendsten Ort des gesamten Besuchs. Betrachten Sie Alter und Zustand jedes einzelnen Stücks genau, denn viele sind ausgewiesene Kulturgüter, die anderswo kaum zu sehen sind.

Häufige Fragen

Was ist ein Homotsuden in einem japanischen Tempel oder Schrein?
Ein Homotsuden ist eine Schatzkammer, in der ein Tempel oder Schrein seine wertvollsten Objekte aufbewahrt und häufig auch ausstellt, wie etwa alte buddhistische Statuen, Gemälde, rituelle Geräte, Schwerter und historische Dokumente. Viele fungieren als kleines Museum, das Besuchenden zugänglich ist, und der Name bedeutet schlicht «Schatzkammer».
Muss man für den Eintritt in einen Homotsuden bezahlen?
Ja, für einen Homotsuden wird in der Regel ein gesonderter Eintrittspreis erhoben, oft nur ein paar hundert Yen, auch an Tempeln oder Schreinen, die ansonsten kostenlos zugänglich sind. Manche öffnen zudem nur an bestimmten Tagen oder während Sonderausstellungen, weshalb es ratsam ist, die Öffnungstage und Zeiten im Voraus zu prüfen.
Darf man im Inneren eines Homotsuden fotografieren?
Das Fotografieren im Inneren eines Homotsuden ist häufig nicht erlaubt, da die Objekte zerbrechlich, lichtempfindlich und oft ausgewiesene Kulturgüter sind. Achten Sie auf die Hinweisschilder am Eingang und folgen Sie den Anweisungen des Personals.

See also

Quellen