
Schutzgottheiten des Heilbuddhas
Die Zwölf Himmelsgeneräle sind eine Gruppe von zwölf Schutzgottheiten im ostasiatischen Buddhismus, die jeweils als Wächter des Bhaisajyaguru, des Heilbuddhas, dienen. Sie werden den Yaksha, mächtigen Geisterkriegern, zugerechnet und ihre Rollen sind im Medizin-Buddha-Sutra beschrieben. Gemeinsam haben sie sich geschworen, alle zu beschützen, die den Medizin-Buddha und seine Lehren verehren.
Ursprünglich wilde Yaksha-Geister, sollen diese zwölf Generäle sich dem Buddha und der Wahrheit des Dharma unterworfen haben und sich von furchteinflößenden Wesen in wohlwollende Beschützer verwandelt haben. Jeder General befehligt eine riesige Gefolgschaft, was sie zu gewaltigen Hütern gegen Schaden und Unglück macht. Ihr zorniges Aussehen soll nicht erschrecken, sondern die Kräfte des Bösen überwältigen.
Zu den bekanntesten künstlerischen Darstellungen der Zwölf Himmelsgeneräle zählen die Tonfiguren im Shin-Yakushiji-Tempel in Nara, Japan, die für ihre lebhaften und dynamischen Formen berühmt sind. Jede Figur ist typischerweise in Rüstung dargestellt und trägt eine Waffe wie ein Vajra, was die kriegerische Stärke verkörpert, die ganz dem Schutz und der Heilung gewidmet ist.
1 Ort