
Vergöttlichter Kriegsherr und treuer Gefolgsmann
Toyotomi Hidenaga (1540–1591) war ein Halbbruder des großen Einers Toyotomi Hideyoshi und eine der unentbehrlichsten Persönlichkeiten der Sengoku- und Azuchi-Momoyama-Zeit. Als Hideyoshis Gehirn und rechte Hand bekannt, diente er gemeinsam mit seinem Bruder unter Oda Nobunaga und häufte stetig militärische Verdienste und administrative Verantwortung an.
Als das Toyotomi-Regime Gestalt annahm, erwies sich Hidenaga als unverzichtbar für dessen Stabilität, indem er als Vermittler zwischen Hideyoshi und den mächtigen Daimyo fungierte. Er regierte Lehen von über einer Million Koku in den Provinzen Yamato, Kii und Izumi und wurde mit dem Hoftitel Dainagon geehrt, was ihm den Beinamen Großer Ratgeber von Yamato einbrachte.
Hidenaga starb 1591 nach einer langen Krankheit, die sich um die Zeit des Odawara-Feldzugs verschlimmerte, und versetzte dem Toyotomi-Regime einen schweren Schlag. Viele Historiker betrachten seinen Tod als Wendepunkt, der Hideyoshi ohne eine vertrauenswürdige Kontrollinstanz zurückließ und letztlich zur späteren Instabilität des Regimes beitrug.
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