
Göttin des Wassers, des Meeres, der maritimen Sicherheit, des Wohlstands und der heiligen Grenzen
Ichikishimahime-no-Mikoto ist eine Göttin der japanischen Mythologie und eine der drei Munakata-Göttinnen, eines Trios göttlicher Schwestern, die für ihre Verbindung zum Meer und zur sicheren Seefahrt verehrt werden. Sie gilt als Gottheit des Wassers und ist im Kojiki unter dem Namen Ichikishimahime sowie im Nihon Shoki als Ichikijimahime verzeichnet. Sie ist auch unter dem Beinamen Sayorihime-no-Mikoto bekannt.
Als eine der Munakata-Gottheiten wird sie seit Langem von Seefahrern und Fischergemeinschaften entlang der japanischen Küsten verehrt und ist eng mit dem Schutz der Seehandelsrouten und der sicheren Überfahrt verbunden. Ihr Kultzentrum sind die Munakata-Großschreine in der Präfektur Fukuoka, ein Ort von so altem und bleibendem Ansehen, dass er als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt wurde.
Ihr Wirkungsbereich erstreckt sich über das Meer hinaus auf heilige Grenzen und die reinigende Kraft des Wassers – Eigenschaften, die sie zu einer besonders bedeutenden Gestalt im shintoistischen Ritual und in der Kosmologie machen. Die Munakata-Göttinnen sollen einem mythologischen Austausch zwischen Amaterasu und Susanoo entstammen, was ihnen einen angesehenen Platz in der göttlichen Genealogie der japanischen Überlieferung verleiht.
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